PwC-Studie: Banking-as-a-Service und strategische Partnerschaften werden Mainstream

Viele Banken kooperieren mit Dienstleistern und deren strategische Bedeutung wächst. So das Ergebnis der vierten Studie „Outsourcing in der Finanzindustrie“, die PwC (PricewaterhouseCoopers) veröffentlicht hat. Dabei bauen die FinTechs ihre modularen Angebote aus und unterstützen Banken so dabei, eigene Open-Banking-Strategien umzusetzen.

Strategische Partnerschaften werden für Banken überlebenswichtig sein – und: Die Finanzinstitute müssen diese wirklich wollen. Das betonte unser Board of Directors Vice President & Chief Strategy Officer, Dr. Richard Dratva, in einer Expertenbefragung zu der PwC-Studie. Die Befragung selbst zeigt, dass die Branche in dieser Hinsicht auf einem guten Weg ist. So erhoffen sich knapp drei Viertel der befragten Bankenvertreter (73 %) von einer Auslagerung Zugriff auf spezialisierte Ressourcen, die sie selbst nicht vorhalten können. Sie sind also gewillt, ihre Kunden mit einem breiten Produktspektrum zu binden, und haben sich von dem Gedanken verabschiedet, alle Leistungen selbst erbringen zu können.

Outsourcing: Beziehungen auf Augenhöhe

Indem sie langfristig und strukturiert mit Fintechs zusammenarbeiten, erschließen sich Banken neue Technologien und innovative Anwendungen, für deren Entwicklung sie sonst tiefer in die Tasche greifen müssten. Interessanterweise liegt der Anteil der Banken und Fintechs, die der folgenden Aussage zustimmen, identisch bei 85 Prozent: „In den nächsten ein bis zwei Jahren werden die strategische Partnerschaft und die Zusammenarbeit mit unseren Dienstleistern an Bedeutung gewinnen.“ Beide Seiten reden dabei von „Dienstleistungsbeziehungen auf Augenhöhe“. Das markiert eine neue Qualität des gegenseitigen befruchtenden Austauschs, der auch die gemeinsame (Weiter)entwicklung von Leistungen umfasst.

Zusammenarbeit zwischen Banken und Dienstleistern intensiviert sich.

 

Banking-as-a-Service lässt Ökosysteme entstehen

Durch das Outsourcing im Rahmen von strategischen Partnerschaften entstehen Ökosysteme, die offen sind für die Angebote Dritter. Über Open-Banking-Plattformen können Kunden genau die Anwendungen beziehen, die sie benötigen. Sie werden als Banking as a Service – unabhängig vom Anbieter – über APIs angebunden und orchestriert. Knapp 80 Prozent der Vertreter von Finanzinstituten gaben in der PwC-Studie an, modulare Dienstleistungen von Fintechts beziehen zu wollen, wenngleich nur knapp die Hälfte der Institute nach eigener Einschätzung bereits die prozessuale und technische Kompetenz zur Umsetzung eines modularen Outsourcings besitzt. Unser nahtlos zu integrierender Digital Banking Hub bietet eine geeignete Grundlage für eine robuste, offene und zukunftsfähige Open-Banking-Architektur.

Weitere Studienergebnisse sowie einen Überblick finden Sie hier.

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