Bankkundenbefragung Schweiz: 43 % nutzen Mobile-Banking-Anwendungen

Wie digital sind die Schweizer Millennials? Dieser Frage sind wir in einer Umfrage unter rund 1.000 Bankkunden im Alter von 18 bis 45 Jahren nachgegangen. Vier Fünftel nutzen das Digital Banking und rund 43 % setzen dafür (auch) das Smartphone ein. Das Thema Open Banking stiess ebenfalls auf Interesse und entwickelt sich zum Markt mit Potenzial.

Antoni Trenchev, Experte für Kryptowährungen, nannte als herausragende Standortvorteile der Schweiz unlängst die Dezentralisierung und die Innovation: „Im Innovations-Index der World Intellectual Property Organization (WIPO), einer Erhebung basierend auf Infrastruktur, Humankapital und Institutionen, hat das Land 2017 zum siebten Mal in Folge mit seiner Innovationskraft obenaus geschwungen.“ Das zeigt auch die Zahl der eingereichten Patente pro Million Einwohner, die deutlich höher liegt als in allen übrigen Ländern Europas.

Auch der Finanzsektor spiegelt diese Innovationsfreudigkeit: Die Schweiz zählt zu den führenden Fintech-Standorten der Welt und verfügt über eine moderne Bankenlandschaft, die in weiten Teilen bereits mit Fintechs kooperiert. Entsprechend vertraut sind die Kunden mit digitalen Anwendungen, wie unserer aktuelle Umfrage unter Schweizer Bankkunden im Alter von 18 bis 45 Jahren ergeben hat. 80 % erledigen ihre Bankgeschäfte bereits heute auch oder ausschliesslich digital. Mehr als ein Viertel (27,3 %) wählt das Finanzinstitut sogar nach dem schnellen Zugang zum Online Banking aus. Der Anteil derjenigen, die das Mobile Banking dem Banking am Desktopcomputer vorziehen, liegt insgesamt bei rund 43 %, wobei die Deutschschweizer mit 58 % eher dem „klassischen“ Digital Banking anhängen als die Westschweizer (43 %).

Convenience: Potenzial für Open Banking

Mehr als 40 % interessieren sich für eine umfassende Banking App, über die sich alle Finanzprozesse auslösen lassen. Mit der CREALOGIX Mobile Application Platform die eigene und fremde Anwendungen orchestriert und innerhalb einer sicheren Bankenumgebung bündelt, können sich Finanzinstitute in Richtung Open Banking wandeln und dieses wachsende Potenzial ausschöpfen. Insgesamt zeigt sich, dass Millennials anspruchsvoll sind und Wert auf ein umfassendes digitales Angebot legen. Gleichzeitig sind sie äusserst preissensibel. Banken tun daher gut daran, sich frühzeitig mit Open Banking zu positionieren und Kunden durch flexible und kosteneffiziente Angebote innerhalb eines offenen Ökosystems zu binden, statt solche Systeme neben sich entstehen zu lassen.

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